Gewürze werden aus unterschiedlichsten Pflanzenteilen wie Blätter, Blüten, Früchten,Wurzeln und Rinde gewonnen. Im ersten Schritt werden sie Alle getrocknet und danach je nach Beschaffenheit der Pflanzenteile zu unterschiedlichen Gewürzvarianten weiterverarbeitet.

Die Welt der Gewürze ist farbenfroh und vielfältig. Viele Sorten gibt es gemahlen, andere granuliert und gerebelt oder auch in ganzen Stücken. 

Aber was versteht man eigentlich unter diesen Begriffen?  

Und wann verwendet man welche Variante? Wir klären Dich auf!

  •  Gemahlen
  •  Gerebelt   
  •  Geschnitten 
  •  Granuliert 
  •  Geschrotet 
  •  Ganze Gewürze

Gemahlen 

Beim Mahlen werden Gewürze so weit wie möglich zerkleinert. Das Ergebnis ist ein feines Pulver, das sich einfach und genau dosieren lässt. Die kleinen Partikel verteilen und lösen sich sehr gut in Suppen, Soßen oder Dressings. Mit ein paar einfachen Mitteln kannst du die Haltbarkeit der gemahlenen Gewürze verlängern. Jedes Gewürz am besten einzeln, lichtgeschützt, luftdicht und trocken lagern. Hierfür sind unsere Verpackungen auch sehr gut geeignet!

Gerebelt

Um die ganzen Aromen getrockneten Kräuter möglichst zu erhalten, eignet sich das Rebeln. Dabei werden Blüten und Blätter von den Stängeln abgestreift und zerkleinert. Der Begriff rebeln stammt aus dem Weinbau. Ursprünglich war damit das Ablösen der Weinbeeren von der Rebe gemeint, um die Gerbstoffe aus den Stielen nicht in den Wein gelangen zu lassen. Bei empfindlichen Kräutern werden somit durch das Rebeln die Blätter und Blüten vorsichtig von den Stielen gestreift.

Geschnitten

Einige Kräuter mit langen, schmalen oder nadelartigen Blättern lassen sich besser schneiden als rebeln.

Granuliert

Ein Granulat besteht aus feinen Körnchen mit lockerer Konsistenz. Dafür wird beispielsweise eine frische Knoblauchknolle geputzt, in Scheiben geschnitten, getrocknet und anschließend zerkleinert.

Geschrotet

Durch dieses besonders schonende Verfahren behalten Kräuter ihre Vitamine und Mineralstoffe. Wie das funktioniert? Petersilie und Co. werden nach dem Einfrieren unter Vakuum das Wasser entzogen.

Fast alle Kräuter eignen sich zum Gefriertrocknen, wie zum Beispiel

Schon gewusst:

100 Gramm gefriergetrocknete Kräuter enthalten mehr Nährstoffe als die gleiche Menge des frischen Gewürzes. Das liegt daran, dass sich ein einzelnes Kraut durch den Wasserentzug stark zusammenzieht. Später im Kochtopf können sich das intensive Aroma und die wertvollen Inhaltstoffe aber wieder voll entfalten. Deshalb reicht oft schon eine Messerspitze aus, um das Gericht gut zu würzen.

Ganze Gewürze

Einige Gewürze lassen sich sehr gut unverarbeitet im Ganzen aufbewahren. Ohne das Zerkleinern bleibt ihr natürlicher Aromaschutz lange erhalten. Zum Würzen kannst du die Blüten, Rinden oder Körner trotzdem gut dosieren: einfach frisch reiben oder im Mörser mahlen bzw. zerstoßen.Frisch zerstoßen schmecken und duften Gewürze besonders stark. Die ätherischen Öle gehen unter der intakten Hülle nicht verloren und die ganzen Gewürze können auch nach längerer Zeit im Gewürzschrank eingesetzt werden.